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Bandstory

Unsere Sendung befasst sich, wie der Name schon sagt, mit dem Werdegang und der Geschichte von Bands, die das Rockgeschehen der letzten 40 Jahre mitbestimmt haben.

Darunter sind Gruppen, die noch heute auf den Bühnen der Welt zu Hause sind, aber auch Interpreten, die nach einer kurzen und heftigen Karriere vollständig in der Versenkung verschwunden sind, aus der wir sie noch einmal heraus holen wollen…

Dabei bildet die zeitliche Abfolge von Tonträgerveröffentlichungen und Bandumbesetzungen ein wichtiges Hilfsmittel, um die anfallenden Datenmengen zu ordnen und in eine für die Hörer nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen. Die Moderatoren widmen jede Sendung vollständig einer Band bzw. einem Interpreten. Manchmal werden je nach Umfang des Materials auch zwei oder drei Sendungen daraus.

Freitag, 21.00 Uhr / alle 2 Wochen

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Fr - 9. Februar - 21 Uhr - Bandstory: Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich (Teil 2)

Dave Dee (Foto) verlässt 1969 die Gruppe Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich, um solo zu arbeiten und einige Singles herauszubringen. In den 1980ern gründet er sein eigenes Musik-Label Double D, ohne jedoch den großen Erfolg zu finden. Dabei arbeitet er wieder mit den früheren Freunden sowie mit der schottischen Pop-Band Marmalade zusammen.

In den 1990ern kommt es dann zur Wiedervereinigung von Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich, die gemeinsam noch bis zum September 2008 auftreten. In den 2000er-Jahren begleitet die deutsche Rock ’n’ Roll-Coverband Larry and the Handjive Dave Dee regelmäßig bei Solo-Tourneen. Dave Dee verstirbt am 9. Januar 2009 nach einem mehrjährigen Krebsleiden in Kingston upon Thames, Greater London.

Playliste: 1. Don Juan; 2. Snake in the Grass; 3. Tonight Today; 4. My Woman’s Man; 5. Annabella; 6. Mr President; 7. Rainbow; 8. Everything about her; 9. Festival; 10. Wedding Bells; 11. I Want To Be There; 12. Hold On; 13. Swingy; 14. Tehe Wan`t Sing My Song.

Bandstory - Nächste Ausgabe: 23. Februar - 21 Uhr.

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Fr - 26. Januar - 21 Uhr - Bandstory: Dave Dee, dozy, Beaky, Mick & Tich

Dave Dee gibt seinen Beruf als Polizist auf, um ab 1961 mit seinen Freunden als Musiker sein Geld zu verdienen. Zuvor nimmt er als Polizeischüler zufällig den Autounfall mit auf, durch den der amerikanische Rock-’n’-Roll-Musiker Eddie Cochran ums Leben kommt. 

Als Dave Dee and the Bostons spielen die Freunde aus Salisbury in England und gelegentlich auch in Hamburg (Star ClubTop Ten Club) und Köln (Storyville). Einen Plattenvertrag bekommen sie 1964 und haben dann als Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich zwischen 1964 und 1969 eine ganze Reihe Hits, etwa The Legend of Xanadu, Bend It, Okay!, Last Night In Soho und viele mehr.

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Fr - 1. Dezember - 21 Uhr - Bandstory: Redbone

Die Band Redbone (Foto) aus den 1970er Jahren ist eine echt ur-amerikanische Band. Sie setzt sich zusammen aus vier eingeborenen Amerikanern – auch Indianer genannt – und ist als solche die erfolgreichste aller Zeiten mit einem Millionenumsatz und internationalen Top Hitparaden-Platzierungen. Besonders populär werden Songs wie „The Witch Queen Of New Orleans“, „Maggie“, „We Were All Wounded At Wounded Knee“ und  „Come And Get Your Love“.

Die beiden Gründungsmitglieder Pat Vegas – Bass und Gesang - und Lolly Vegas – Gitarre und Gesang - treffen 1968 in Los Angeles den Gitarristen Tony Bellamy. Als viertes Mitglied an den Drums verpflichten sie Peter De Poe. Er stammt aus der „Neah Bay Reservation“ im Staat Washington – im hohen Nord-Westen. Insgesamt sind sie ein buntes gemischtes Völkchen, das sich zusammensetzt aus verschiedenen eingeborenen Bewohnern Amerikas – wie den Apachen, Schoschonen, Cherokee und Yaquis.

Die Musik der Band richtet sich an ein breites amerikanisches und zunehmend europäisches Publikum und umfasst neben Rock- und Country-Musik-Elementen auch solche aus Rhythm & Blues, Funk, Latin und ethnisch-orientierter Musik. Neben einem inhaltlichen Bezug auf Spirituelles und Indianisches ist Redbone besonders auch eine politische Band, die sich für die Belange der eingeborenen Amerikaner in den 1970er Jahren einsetzt.

Playliste: 1. Only You And Rock And Roll; 2. Tennessee Girl; 3. Niki Hokey; 4. Maggie; 5. Alcatrataz; 6. The Witch Queen Of New Orleans; 7. Message From A Drum; 8. Fais Do; 9. We Were All Wounded At Wounded Knee; 10. Poison Ivy; 11. Wovoka; 12. Come and Get Your Love; 13. One More Time; 14. Suzi Girl; 15.  Niji Trance.

Bandstory - Nächste Ausgabe: 15. Dezember - 21 Uhr.

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Fr - 17. November - 21 Uhr - Bandstory: Stereophonics (Teil 2)

Wir befinden uns im Jahr 2003, dem siebten Jahr nach Gründung der Band. Das Album „You gotta go there to come back“ erreicht wieder Top-Positionen in Groß Britannien und bleibt für 53 Wochen in den Hitparaden. Nach der Veröffentlichung verlässt der Schlagzeuger und Mitbegründer Stuart Cable die Band und wird im Dezember 2004 durch den Argentinier Javier Weyler ersetzt. 2005 spielen die Stereophonics auf dem "Live 8 - Konzert" im Londoner Hyde Park. Außerdem werden sie verpflichtet, Oasis für einige Europa-Konzerte zu begleiten. Im November 2009 erscheint das 7. Studioalbum. Den Namen „Keep calm and carry on“ haben die Musiker der LP gegeben, weil der Schriftzug auf einem Poster in einem Pub im Richmond geschrieben stand.

Ex-Schlagzeuger und Bandgründer Stuart Cable wird am 7. Juni 2010 im Alter von nur 40 Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden. Vier Jahre nach der letzten LP erscheint, für viele Fans längst überfällig, das neue Album „Graffiti on the train“. Am 11. September 2015 kommt dann mit „Keep the Village alive“ das bisher letzte Album der Stereophonics auf den Markt. Kelly Jones vergleicht die letzten beiden Alben miteinander und kommt zu der Aussage, dass Graffiti on the train sehr filmisch, eher düster und mit Orchester sei. Das neue Album hingegen sei direkt zugänglich, hell und positiv.

Playliste: 1. Moviestar; 2. Dakota; 3. It means nothing; 4. My Friends; 5. Innocent; 6. Upper Cut; 7. Stuck in the rut; 8. Indian Summer; 9. Been caught cheating; 10. C’est la vie; 11. I wanna get lost with you; 12. Me and Mrs Smith.

Bandstory - Nächste Ausgabe: 1. Dezember - 21 Uhr.

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Aus Hamburgs ersten richtigen Folk-Band - The City Preachers – gingen einige bekannte Musiker hervor. Neben Udo Lindenberg auch die Gründer von Frumpy. 1969 stiegen Jean-Jacques Kravetz, Carsten Bohn und Karl-Heinz Schott bei The City Preachers aus, um Frumpy ins Leben zu rufen. Nachdem sie am Anfang mit dem Sänger John Reed arbeiteten, nahm bald die Sängerin Ingar Rumpf, ebenfalls von The City Preachers, den Platz an der Front ein.

Bis zum Herbst 1970 standen Frumpy unter anderem in Frankreich und Deutschland auf der Bühne. Anschließend begaben sich die vier Musiker ins Studio und nahmen ihre erste Platte „All Will Be Changed“ bei Philips Records auf. Vor allem Inga Rumpfs kraftvoller Gesang, die langen Keyboardloops und die jazzigen Elemente schienen den Zeitgeist getroffen zu haben. Gerade im frisch entstandenen Progressive Rock war in der Sparte Krautrock schnell ein Platz für Frumpy gefunden.

1971 wurde die Band um den Gitarristen Rainer Baumann erweitert, und es erschien die zweite LP „Frumpy 2“, wieder bei Philips Records. 1972 veröffentlichte Frumpy dann die dritte und für einige Zeit letzte Platte „By the Way“ bei Vertigo Records, einem Sublabel von Philips. Frumpy fand 1990 wieder zusammen und produzierte musikalisch wesentlich glatter und ruhiger als man das in den frühen Jahren gewohnt war.

Playliste: 1. Life Without Pain; 2. Indian Rope Man; 3. Morning; 4. How The Gipsy Was Born; 5. Duty; 6. Singing Songs; 7. Living in a Madhouse; 8. All We Need Is Music; 9.Love Train.

 

Bandstory - Nächste Ausgabe: 3. November - 21 Uhr

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Wir nehmen die Wahl zum Anlass, politische Themen in Folk-, Pop- und Rocksongs anzusprechen. Kritische Betrachtungen der Politik sind in der Musik von Beginn an üblich und nicht selten radikal.

Ende der 1960er Jahre bringen CCR einen Protestsong heraus, der sich gegen das Establishment und gegen den Vietnamkrieg wendet. Die Band hat den Song in der Ed Sullivan Show vorgestellt, weil der Produzent der Show nicht realisiert hat, dass das ein Protestsong ist. Da erging es dem nächsten Song „Give Irland back to the Irish“ von Paul McCartney schon schlechter. Der wurde nämlich von der BBC und Radio Luxembourg boykottiert. Als herauskommt, dass Wings-Mitglied Henry McCullough in Nordirland wohnt, wird er von den Nordiren angefeindet und bedroht, zumal der Song auch als Protest gegen den „Bloody Sunday“ vom 30. Januar 1972 gedacht ist, als britische Truppen viele Protestanten erschossen haben. Auch die Beatles waren in ihren späteren Jahren politisch. Allerdings nicht, um dabei zu Gewalt aufzurufen. Ganz im Gegenteil. Besonders John Lennon hat mit „Give peace a Chance“ eine Hymne für die Friedensbewegung geschaffen. Der Name im Lied “Gimme hope Jo’anna” von Eddy Grant (Foto) bezieht sich nicht auf eine Frau, sondern auf die südafrikanische Metropole Johannisburg. Angeprangert wird das 1988 zur Zeit der Veröffentlichung des Songs noch an der Macht befindliche Apartheitsregime. Jo’anna ist die weiße Regierung, die handelt und die Schwarzen unterdrückt. Wir verabschieden uns mit einem, wie wir finden, besonders einprägsamen und berührenden Song. Geschrieben von Bob Marley, interpretiert von Manfred Man’s Earthband in Zusammenarbeit mit vielen afrikanischen Musikern: „The Redemption Song“.

Playliste: 1. Fortunate Son / CCR; 2. American Woman; 3. Give Irland back to the Irish / Paul McCartney; 4. Land of Confusion / Genesis; 5. Revolution / The Beatles; 6. Dear Mr. President / Pink; 7. American Idiot; 8. You haven’t done nothing / Stevie Wonder; 9. Chicago / C, S, N & Y; 10. Rockin’ in the free world / Neil Young; 11. Gimme hope Jo’anna / Eddy Grant; 12. Redemption Song / Earthband;

Bandstory - Nächste Ausgabe: 6. Oktober - 21 Uhr.

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Fr - 8. September - 21 Uhr - Bandstory: Third Wold

Die jamaikanische Band Third World (Foto) ist die am längsten tätige Reggae Band der Welt. Noch heute kann sie ihre Fans begeistern, obwohl ihre Gründung bereits im Jahr 1973 stattfindet, als sich Ibo Cooper und Cat Coore zusammentun. Beide entstammen der Oberschicht Jamaikas und besitzen eigentlich einen musikalisch von Klassik und Jazz geprägten Hintergrund.

Dennoch gründen sie die Reggae Band Third World und finden rasch musikalisch erfahrene Mitstreiter. Der Band gelingt so schnell ein respektabler lokaler Erfolg, dass das auf Reggae spezialisierte Label Island Records sie unter Vertrag nimmt. Außerdem wird der damals aufstrebende Bob Marley auf sie aufmerksam und engagiert Third World als Vorgruppe für seine 1975er Europa Tournee.

Diese Erfahrung und Inspiration hilft der Band, ihren besonderen Sound zu finden, bei dem Third World ihren Reggae bereichert mit anderen musikalischen Stilelementen wie Funk, Soul, Rock oder Pop. So gelingen ihnen in den späten 1970er und 1980er Jahren Hits wie „Now That We Found Love“, „Dancing On The Floor (Hooked On Love)“, „Cool Meditation“ oder die populäre Maxi Single „Talk To Me“, die breite schwarze und weiße Fangruppen gleichermaßen ansprechen.

 

Playlist: 1. Now That We Found Love; 2. Cool Meditation; 3. Irie Ites; 4. Talk To Me; 5. Uptown Rebel; 6. Dancing On The Floor (Hooked On Love); 7. Try Jah Love; 8. Reggae Ambassador; 9. Give the People What They Need.

Bandstory - Nächste Ausgabe: 22. September - 21 Uhr.

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Dan Billu / Speech Bubbles

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Tagestipps 23.02.

In Region aktuell (7-9/17-19 Uhr) u.a.: Gymnasium „MK“ in Braunschweig als „Schule ohne Rassismus“ ausgezeichnet / Agentur „reka“ sucht engagierte Klimaschützer / Ausblick auf den Sport am Wochenende. --- „Region aktuell – die Woche“ (9-10 Uhr) mit den wichtigsten Themen der vergangenen Tage.

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Soundcheck (14 Uhr) - Bevor Luke Philbrick am Abend im Rahmen der Songs & Whispers Reihe seine Musik im Cafe Riptide in Braunschweig vorstellt, schaut er für einen Soundcheck bei Florian Damm im Sender vorbei. [mehr]

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Plaths Musik (19 Uhr) "Above The Law" aber unter "Total Control". "Don't Worry"....der "Uma Express" fährt trotz des Wetters "Cold & Wet" mit einer gewissen "Tension" um den "Marble Tulip Juicy Tree". Vielleicht tanzen wir dann den "Detroit Boogie". - Also - bis später.

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OK Country (20 Uhr) - Michael Schubert widmet sich der schönen Seiten des Lebens wie der Liebe u.a. mit dem Love Song „Fall In Love“ von Jessie James Decker. [mehr]

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Bandstory (21 Uhr) - Mit einem Portrait über Greta Van Fleet. Im März 2018 kommt die Rock-Band  im Ramen einer Tournee auch nach Köln, Hamburg und Berlin. [mehr]

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Fantastisches vor Mitternacht (23 Uhr) - In der Fortsetzung des Hörspiels "Another World" gibt es heute die 2. Episode: Der lange Weg. [mehr]

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